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KOLUMBIANISCHE KURZFILME

2013-2016, 50′, OmeU

Auf off ene und einfühlsame Weise begleiten diese aktuelle Kurzfilme verschiedenste KolumbianerInnen auf ihren ganz eigenen Lebenswegen – dokumentarisch oder fiktional. Obwohl sie besonders schmerzvolle Erfahrungen wie die bewaffneten Konflikte in Kolumbiens jüngerer Geschichte und ihre Folgen oder den Umgang mit sexuellem Missbrauch verarbeiten, vermitteln die Filme vor allem Mut und Hoffnung. Sie lassen uns ZuschauerInnen an der Zuversicht der Betroffenen und den teils sehr erfreulichen Wendungen in ihren Leben teilhaben.

KURIERT VON NICOLÁS BRITOS.

WANN: 21.11.2017 – 18:00
WO: Mühlstraße


LA MADRE DE LAS MADRES

Wilson Arango, 2016, Kolumbien, 14‘, OmeU

Teresita Gaviria, eine kolumbianische Frau, versucht nach dem Verschwinden ihres Sohnes ihr Leben neu aufzubauen und ihren großen Schmerz ein wenig zu lindern. Gemeinsam mit anderen Müttern, welche Opfer von Gewalt geworden waren, fordert sie ein Leben in Frieden und Freiheit

WANN: 20.11.2017 – 20:30
WO: Cineding

GENARO

Jesus Reyes / Andrés Porras, 2016, Kolumbien, 18′, OmeU

Genaros besondere Arbeit: Er führt die Leichen gefallener Paramiltärs den verbliebenen Angehörigen zu. Er ist schmerzresistent, was den Tod angeht, liefert die Holzkisten ab und geht wieder. Die Arbeit hat sein Herz verstockt und dient nur einem Ziel: unter all den toten Körpern einen ganz bestimmten zu fi nden…

WANN: 18.11.2017 – 17:00
WO: GWZ

CASA ES CASA

Carlos Felipe Suárez, Kolumbien , 9′, OmeU

In der kolumbianischen Sierra Nevada de Santa Maria kehren Familien in ihre Heimat zurück, die sie vor einigen Jahren auf der Flucht vor den örtlichen Milizen verlassen mussten. Nun tun sie wieder das, was sie von ihren Eltern gelernt haben: Kaffee anbauen und sich selbstversorgen, mit großem Erfolg. Unterstützt werden sie dabei dabei von AgronomInnen, PsychologInnen und Verbänden.

Programm 2017