8.Lateinamerikanische Tage vom 15 bis 26.11.2017
ein Projekt von Sudaca e.V. | 

Brasiliens B-Seiten

Brasiliens B-Seiten

Länderschwerpunkt Brasilien

Für alle, die letztes Jahr brasilianische Filme im Programm vermisst haben, haben wir ganz besondere Neuigkeiten:
Unter dem Titel “Brasiliens B-Seiten” erwarten euch vier Spielfilme des Landes rund um die Themen häusliche Gewalt und ziviles Engagement.

Wir freuen uns, alle Filme als Leipzig – Premiere zeigen zu dürfen!

 

Programm:

Plano Aberto

Elder Gomes Barbosa, 2016, Brasilien, 25′, OmeU

Termine

Der leidenschaftliche Dokumentarfilm porträtiert ziviles Engagement in den Randbezirken Rio de Janeiros: Leonardo kämpft für den Abzug der Polizei aus seiner Favela, Geandra widmet sich im kleinen Theater in Maré der Schauspielerei, Alice ist freie Filmemacherin und Zé setzt sich für urbane Erneuerung ein.

O último Cine Drive-In
Iberê Carvalho, Brasilien, 2015, 100′, OmeU

Termine

Die Krankheit seiner Mutter führt Marlombrando zurück in die Stadt seiner Kindheit. Dort betreibt sein kauziger Vater Almeida, den er jahrelang nicht gesprochen hat, liebevoll und unermüdlich ein altes Autokino. Doch nun steht der Abriss der heruntergekommenen Betonwüste unmittelbar bevor…

Nise: O coração da loucura
Roberto Berliner, Brasilien, 2015, 120′, OmU

Termine

Wegen des Besitzes marxistischer Literatur wurde die Psychiaterin Nise da Silveira 1936 als Kommunistin zu 18monatiger Haft und vorläufiger Berufssperre verurteilt. Als sie schließlich zu ihrem Arbeitsplatz in einer psychiatrischen Klinik im Speckgürtel Rio de Janeiros zurückkehrt, weigert sie sich, die inzwischen weit verbreitete, äußerst brutale Elektroschockmethode und Lobotomie durchzuführen. Missachtet von ihren KollegInnen übernimmt sie also den unbeliebten und vernachlässigten Bereich der Beschäftigungstherapie und schafft dort Raum für eine Revolution in Sachen Liebe, Kunst und Wahnsinn.

Vidas partidas

Marcos Schechtman, Brasilien, 2016, 90′, OmeU

Termine

Graça und Raul lieben sich, sind verheiratet und haben zwei Töchter. Alles scheint perfekt bis Raul seine Arbeit verliert, während Graça ihre Karriere vorantreibt. Graças Ex-Mann vermittelt ihm eine Stelle als Universitätsprofessor. Nachdem Raul die Stelle angetreten hat, steht Graça allerdings finanziell mit ihm auf Augenhöhe. Allmählich wird Raul seiner Frau gegenüber aggressiver und besitzergreifender. Die Eifersuchtsszenen eskalieren zunehmend in psychischer und schließlich auch physischer Gewalt. Graça erkennt die Liebe ihres Lebens nicht mehr wieder. Basierend auf realen Fällen häuslicher Gewalt.